Sex dating seiten Halle

Das ergab der „Länderbericht Deutschland“ innerhalb der europaweiten Studie „Gender-Based Violence, Stalking and Fear of Crime“ der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Auch für das Hochschulumfeld gilt also: Sexuelle Belästigung, Stalking und Sexualgewalt finden im „Nahbereich“ statt, also durch Freunde oder Ex-Freunde an derselben Uni oder durch Bekannte aus Seminaren und Vorlesungen. Auch das ergab die Befragung der Ruhr-Uni: Studentinnen haben Angst, dass ihnen im Fall eines Übergriffs niemand glaubt.

Die Studie wurde zum Wendepunkt: „Bis dahin galt an Hochschulen die Haltung: Unter uns gebildeten Menschen gibt es sexuelle Belästigung und Sexualgewalt nicht! Und auch, aber seltener, durch Dozenten oder Professoren. List: „Die meisten waren überzeugt, dass die Universität den Täter decken würde, um ihren Ruf zu schützen.“ Diese Sorge haben die Frauen nicht unbegründet.

sex dating seiten Halle

Was auch nicht bekannt war: Da einige der Studentinnen angestellt waren, hätten sie gleich zum Arbeitsgericht gehen können. Es geht um eine Studentin, die Hilfskraft bei einem Professor war. Sie wurde zu einer Anhörung geladen, bei der sie sich rechtfertigen musste, warum sie nicht mehr für diesen Professor arbeiten will. Sie hat dann durchgesetzt, dass sie mit einem anderen Aufgabenfeld am Institut betraut wird.Die Umfrage wurde an alle Studierenden und Mitarbeiterinnen verschickt und jede hatte die Möglichkeit, sich zurückzumelden und individuelle Erfahrungen mitzuteilen. Dann hieß es, die Ergebnisse seien nicht aussagekräftig. Dass die Universität endlich auf die von sexueller Gewalt Betroffenen zugeht!Und dass die vorliegenden Fälle im Detail aufgearbeitet werden.Fazit: Studierende in Deutschland sind nur unzureichend vor sexueller Belästigung geschützt.„Wir fordern unter anderem die Einführung von eindeutigen Beschwerdeverfahren sowie Verankerung eines Diskriminierungsverbots an allen Landeshochschulen, das sexuelle Belästigung ausdrücklich als Bestandteil erfasst“, sagt Christine Lüders, Leiterin der Stelle.

Sex dating seiten Halle

Die hat gerade eine Rechtsexpertise veröffentlicht. Ergebnis: Studierende in Deutschland sind nur unzureichend vor sexueller Belästigung geschützt (mehr zu den Hintergründen). Vor etwa zwei Jahren ging es los mit dem ersten großen Fall.Der Protest der Studentinnen von der MLU war inzwischen sogar Gegenstand im Landtag von Sachsen-Anhalt. Da sollte ein Dozent Professor werden, von dem es hieß, dass er schon mehrfach Frauen belästigt hätte. Eine Studentin hat dann mit sechs weiteren Frauen gemeinsam eine Sammelbeschwerde eingereicht.Also haben wir uns mit diversen Politikerinnen getroffen, der Justizministerin von Sachsen-Anhalt, Angela Kolb, zum Beispiel. Die Linke hat dann eine Kleine Anfrage gestellt, gleich in Bezug auf mehrere Hochschulen in Sachsen-Anhalt. Wann und von wem das bearbeitet wird, ist - wie so vieles - offen.An der Uni Halle gibt es sogar einen „Arbeitskreis sexuelle Belästigung“. Der Arbeitskreis ist eine Reaktion auf das Bündnis.„So ein Fall kann natürlich schädlich für die gesamte Hochschule sein“, sagt Solveig Simowitsch, Sprecherin der Kommission gegen „Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt“ bei der „Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen“.

Vor allem im steigenden Konkurrenzkampf um Fördermittel und Gelder für Forschungsaufträge. Noch komplizierter wird es, wenn der Täter nicht Kommilitone, sondern Professor ist. eine Doktorandin, wenn sie erfolgreich promoviert werden möchte, besonders abhängig ist von ihrem Doktorvater. Was schwerwiegende Konsequenzen für den gesamten Hochschulbetrieb hat.

Bis heute hat sie keine Rückmeldung, was aus ihrer Beschwerde geworden ist und trotz Nachfrage noch kein Arbeitszeugnis. In Halle verschwindet weiterhin alles unter dem Tisch bzw. Zum Beispiel wurde eine neue Richtlinie mit einem besseren Schutz für Studierende und eindeutigen Verfahrenswegen nicht wie geplant im Juni 2015 verabschiedet, sondern liegt jetzt angeblich beim Kanzler.

Jetzt hat es allerdings eine Anhörung im Landtag von Sachsen-Anhalt gegeben in Sachen sexueller Belästigung an Hochschulen. Wir, also ich, die Studentin und auch das Bündnis, haben gemerkt, dass wir die ganze Zeit auf verschlossene Türen stoßen. Wir hoffen, dass das landesweite Hochschulgesetz bald geändert wird.

Deshalb hat sich an der Universität ein „Bündnis gegen sexuelle Belästigung und Diskriminierung“ gegründet.

Unterstützung bekommen die Frauen nun von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

Add comment

Your e-mail will not be published. required fields are marked *