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Was Nahles vorgelegt habe, so Wagenknecht, sei „eine Verhöhnung der Betroffenen“: Jeder wisse, dass die meisten Leiharbeiter weniger als neun Monate bei einem Verleiher beschäftigt seien und so nie in den Genuss des versprochenen gleichen Lohns für gleiche Arbeit kämen.Das kritisieren auch die Grünen: Das Versprechen, gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu erhalten, werde so nicht erfüllt.

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Oktober 2016, mit den Stimmen von Union und SPD verabschiedet hat.Dass dabei zahlreiche Ausnahmen möglich sind, begründete die Arbeitsministerin damit, dass man so die Sozialpartner stärke, die das „Herz der sozialen Marktwirtschaft“ seien. Für die CDU/CSU-Fraktion betonte Karl Schiewerling (CDU/CSU), im Bereich der Leiharbeit habe man es mit regional höchst unterschiedlichen Situationen zu tun: Einerseits gebe es hoch qualifizierte Leiharbeiter etwa im Bereich der Medizin, die in diesen Arbeitsverhältnissen mehr Geld verdienen würden und keines besonderen Schutzes bedürften.Andererseits sei Leiharbeit für viele Menschen ohne Berufsabschluss oder Arbeitslose eine , in den Arbeitsmarkt zurückzukehren. Zur ersten Lesung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung zur Neuregelung von Leiharbeit und Werksverträgen (18/9232) betonten Union und SPD, künftig würden Leiharbeiter besser geschützt. September 2016, Koalition und Opposition im Deutschen Bundestag heftig gestritten.

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Es sei, so Schiewerling, nun auch Aufgabe der selbst, Zeichen zu setzen und für ein positives Image zu sorgen.Schiewerling betonte zudem, dass durch den Gesetzentwurf künftig Werkverträge und Leiharbeit besser getrennt seien und ein missbräuchlicher „Spurwechsel“ zwischen beiden Beschäftigungsformen nicht mehr möglich sei.Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kritisierte, dass durch den Gesetzentwurf Dauerarbeitsplätze mit wechselnden Leiharbeitskräften besetzt und so letztlich Stammbeschäftigte verdrängt würden.Um Drehtüreffekte bei der Höchstüberlassungsdauer zu vermeiden, müsse deshalb ein Arbeitsplatzbezug im Gesetz verankert werden.Aus guten Gründen sei die Arbeitnehmerüberlassung lange Zeit nur unter besonders restriktiven Regelungen möglich gewesen, bis die rot-grüne Koalition 2002 den „Renditejägern“ den „roten Teppich ausgerollt“ habe.

In einem Antrag (18/9664) fordert Die Linke deshalb, gegen die Etablierung von Leiharbeit und Werksverträgen vorzugehen.Für die Leiharbeit sei einerseits eine große Flexibilität, andererseits der Schutz von Arbeitnehmern wichtig.Weil es im Bereich der Leiharbeit „Verwerfungen“ gegeben habe, habe die Union schon 2010 angefangen, in diesem Bereich zu regulieren.Grüne und Linke warfen ihnen hingegen „Etikettenschwindel“ vor.Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) unterstrich in ihrer Rede, mit ihrem Entwurf würde die Leiharbeit wieder auf ihre „Kernfunktionen“ zurückgeführt; nämlich das Abfedern von Auftragsspitzen durch eine zeitlich befristete Anstellung von Leiharbeitnehmern.

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