Japaner kennenlernen hamburg

Man denke nur mal zurück an die Zustände vor dem La Ge So in Berlin.(Wozu mit den Leuten reden, wenn ich einen Experten habe, der meine Meinung teilt, fragt sich die taz.) Die Leute informieren sich falsch und bekommen nicht die richtigen Informationen: Die Leute hier sind an den Problemen deutlich näher dran, als in den grossen Städten. Hier werden Details und Probleme bekannt und diskutiert, die es nicht in die überregionalen Medien schaffen.Die erste Generation der Gastarbeiter, denen früher nicht geholfen wurde und die keine Schulung und keine Integrationskurse angeboten bekam, äussert sich auch nicht gerade freundlich über das, was man an Veränderung wahrnehmen kann.Das mag auch etwas am innermigrantischen, teilweise innermuslimischen Rassismus liegen, den es auch gibt.

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Die Af D wickelt das Land um die Finger: Mei Liaba. Im Schützenverein, in den Gewerkschaften, beim Fussballverein, bei der Freiwilligen Feuerwehr, bei den Landfrauen, bei den Traditionsvereinen, egal ob SPD-Bergbau oder CSU-Trachtler, bei der Wallfahrt auf Altötting und beim Fischerfest.Die spannende Frage, die sich daraus ableitet, lautet: Wenn schon bei uns unter absoluten Idealbedingungen nur 39 Flüchtlinge bereit und in der Lage sind, sich ausbilden zu lassen, in einer Stadt mit 120.000 Einwohnern, die auch ihren Anteil an Flüchtlingen aufgenommen hat – was sagt das über das Gelingen der Integration aus? Die Medien berichten statt dessen, dass die Verteidigungsministerin hier ein Projekt bei der Bundeswehr ins Leben gerufen hat.Die Stadtbewohner – und ich wohne in der Altstadt, ich bekomme das direkt mit – sehen dagegen diejenigen, die nicht in der Ausbildung sind.Oder anders gesagt: Auf dem flachen Land kann es so etwas gar nicht geben. Nun habe ich ja anderthalb Jahre in Berlin gelebt – ja. Bei mir daheim kann ich 5 nach 12 noch im Rathaus klopfen und kriege noch schnell meinen neuen Pass.Die Mühe zu erklären, was die Urbanen Eliten sein sollen – Rechtsanwälte? Tatsächlich gibt es bei uns ein ausgeprägtes, organisatorisches und infrastrukturelles Überlegenheitsgefühl gegenüber den grossen Städten.

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Die klugen Frauen gehen zu den Dienstleistungsberufen in die Stadt, die dummen Männer bleiben allein zurück: Ein entzückendes Narrativ der Rassenkunde des 21.Jahrhunderts, geprägt vom Dorfmädchen aus der Provinz, das nun bei der grossen Zeitung online Bildchen schubst. Der Provinz wird ein pauschaler Hass auf diese Eliten unterstellt.Medien schicken teilweise die gleichen Autoren, die vor einem Jahr die Facharbeitermärchen schrieben, auf das Land, und dort wird dann nach Erklärungen gesucht, warum man bei uns das alles nicht richtig versteht. Japaner kennenlernen hamburg-62Japaner kennenlernen hamburg-45Japaner kennenlernen hamburg-79 Ich möchte deshalb hier einmal ein paar beliebte Argumente aufgreifen und erklären, warum sie bei uns und anderswo extrem schlecht ankommen, und nicht hilfreich sind: (Die Zeit aus Hamburg nennt die Regionen, die sie besucht hat, verödet.) Die Provinz ist abgehängt: Das hört niemand gern, der seine Heimat mag.Ich habe in der Autofabrik selbst als Werkstudent gearbeitet – wenn man dort mit der Hand in der Hosentasche erwischt wurde, gab es auch für einen Sohn aus besserem Hause einen Anraunzer, man hätte wohl nichts zu tun und sollte gefälligst etwas in die Hand nehmen. Und in dieser Provinz schlendern jetzt Gruppen von Migranten mit viel Zeit, die Hände in den Hosentaschen, sechs, acht Mann breit, über die Strassen, sind alles andere als leise, setzen sich auf die Bank nahe den Tangotänzern am Mittwoch Abend unter dem Rathaus, grölen in deren Richtung, und lassen ihre eigene Musik auf dem Handy scheppern. Aber die Stadt ist nun mal geprägt von einer Minderheit der Einheimischen aus der Region und einer Mehrheit von Zugewanderten, die alle zusammen nach oben kamen, weil sie nicht die Hand in der Hosentasche liessen.

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