Bekanntschaften delitzsch

Im September 1993 fanden sich im Turmzimmer der evangelischen Kirche Löbnitz 14 sangesfreudige Frauen zusammen, um als Chor gemeinsam ihrer Freude am Singen Ausdruck zu verleihen. Zenker übernahm kurze Zeit später Christiane Hentsch, eine ausgebildete Kantorin, die Leitung des Chores.Bald schon brachten wir im Gottesdienst unsere ersten Lieder zu Gehör.Die Stadtverordnetenversammlung „ist eindeutig dafür, alles aufzubieten, damit das Projekt zu Ausführung gelange“.

Ein Jahresplan bestimmt unser Übungsprogramm, denn neben dem Tradition gewordenen großen Adventskonzert, bei dem uns Solisten und Instrumentalisten unterstützen, gibt es noch eine Reihe anderer Veranstaltungen.Wir singen aber nicht nur in Löbnitz, sondern folgen auch Einladungen in andere Orte.Die Johannisfeier in Reibitz und die Adventskonzerte in Delitzsch, Bitterfeld und den umliegenden Dörfern sind feste Größen in unserem Programm.So entstand auch in der Delitzscher Bürgerschaft das Bedürfnis, eine solche höhere Bürgerschule schrittweise aufzubauen. Juli 1850 richteten 138 Bürger der Stadt ein Gesuch zur Errichtung einer „Realschule“ an den Magistrat der Stadt.Dieser nahm den Plan auf, sah aber erhebliche Schwierigkeiten in einem geeigneten Schulgebäude.

Bekanntschaften delitzsch

Seit 1995 findet einmal im Jahr eine gemeinsame Chorfahrt statt: Kunst, Kultur und natürlich Musik sind uns neben dem gemeinsamen Beisammensein wichtig.Die Zeit wird auch für intensive Stimmbildung genutzt. So gaben wir zum Beispiel Gastkonzerte im Kloster in Tepla bei Marienbad, Güstrow, Weesenstein, und Görlitz.Jedes Jahr treffen wir uns zum Sonntag Kantate mit den verschiedenen Kirchenchören der Umgebung zum gemeinsamen Singen in Löbnitz. Jeder Chor bietet aus seinem eigenen Programm eine Auswahl, doch das gemeinsame Singen aller zu einem großen Chor vereint, ist der Höhepunkt.Im Anschluss gibt es Kaffee und gemütliches Beisammensein, Gedankenaustausch und Anregung.So steht zwar das Bemühen, in der Chronologie zu bleiben, aber bei Querverbindungen und dem Herstellen von übergreifenden Bezügen diese eben auch wieder verlassen zu müssen.

Die Struktur betreffend wurde entschieden, die „Chronik“ in einer auf das Wesentliche aus Sicht des Verfassers konzentrierte meist chronologische Abhandlung in mehreren Kapiteln (preußisches Königreich/deutsches Kaiserreich, Weimarer Republik,...) zu fassen, begleitet von einer Anzahl Anlagen, die meist auch besonders von persönlichem Interesse des Lesers sein werden (Lehrer der Schule, Abiturienten der Schule, Schulausstattung, Lehrpläne,...).Zunächst soll kurz über einige historische Hintergründe informiert werden.1815 kam im Ergebnis des Wiener Kongresses Nordsachsen als Provinz zum Königreich Preußen.Aber sowohl bezüglich der Nutzung der Schloßräume als auch der Errichtung der „Realschule" kam eine Absage.An eine solche Schule, die dem Bildungsbedürfnissen von nur verhältnismäßig wenigen Schülern entspreche, kann erst dann gedacht werden, wenn für das Volksschulwesen genügend gesorgt sei.

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